Ausflüge zur Osterzeit

Ei, Ei, Ei, was ist denn das? Experimente und Ausflüge zur Osterzeit

Hat euch schon mal interessiert, wie ein kaputtes Ei (also ich meine, so richtig kaputt) aussieht?
Hat euch schon mal interessiert, wie ein kaputtes Ei (also ich meine, so richtig kaputt) aussieht? Und riecht? Dann lasst es doch ganz einfach eine schöne lange Woche in der Küche in der Sonne stehen. So haben es unsere Kids gemacht. Allerdings in einer gut verschließbaren Tupperbox. Besser so. Und zum Öffnen ging man dann 7 Tage später nach draußen. Die Kleinen waren deutlich mutiger als Sieglinde und es gab gleich einige, die sich bereiterklärt haben, den Deckel zu lüften.  Von “Puh! Igitt!” bis “Ich riech nix.” waren die Reaktionen sehr unterschiedlich. Essen wollte es allerdings bei aller Neugier niemand mehr. Und manche beschäftigten sich lieber mit einem etwas geruchsneutralerem Experiment, zu dem ein Ei in Salzwasser gelegt wurde und man beobachten konnte, ob es untergeht oder nicht? Falls es zuhause bisher nicht verraten wurde: die Lösung ist: ja, es schwimmt oben.

Genauso interessant wie ein verdorbenes Ei ist natürlich auch die Frage, woran sich denn ein besonders frisches Ei erkennen lässt, welche verschiedenen Farben es haben kann und warum und… wo es eigentlich herkommt – nein, meine Lieben, nicht direkt vom Rewe! Da bot sich ja geradezu ein kleiner Ausflug zum Bauer um die Ecke an, der sofort einverstanden war und sich bereitwillig von den Kindern mit Fragen löchern ließ. Legen Hühner jeden Tag ein Ei? Warum gibt es weiße und braune Eier? Nachdem alle Fragen beantwortet waren, stapfte man zufrieden wieder zurück ins Kinderhaus. Eine kleine Enttäuschung blieb allerdings: am Streicheln scheinen Hühner keinen Spaß zu haben. Es ließ sich jedenfalls keines einfangen…

Claudia Mauthe

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