Vom Apfel zum Apfelsaft

Vom Apfel zum Apfelsaft

Wie es gute Tradition ist, sammeln die Kinder und Eltern des Montessori-Kinderhauses jedes Jahr Äpfel um daraus selbst einen leckeren, garantiert biologischen, Apfelsaft zu produzieren, von dem die Kinder dann das ganze Jahr über trinken können.

Bereits kurz nach den ersten Telefonaten war jedoch klar: dieses Jahr ist kein gutes Apfeljahr. Nahezu alle Bäume trugen nur sehr wenige, oder sogar gar keine Äpfel. Lediglich eine Familie meldete reichlich Äpfel, diese seien aber schon sehr reif und müssten schnell geerntet werden. Daher wurde der Termin dann auch kurzfristig von Ende September auf Anfang September vorverlegt.

Äpfel ernten

Wer jetzt jedoch glaubt, das hätte unseren fleißigen Helfern den Mut genommen, der irrt gewaltig. Hoch motiviert begann der Kampf um jeden einzelnen Apfel. Kein Baum war zu hoch, kein Ast zu lang, als dass er nicht erklettert und um seinen letzten Apfel beraubt worden wäre. Dieser Fleiß wurde schlussendlich mit einem Ertrag von 488 KG Äpfeln belohnt, aus welchen 305 Liter Apfelsaft gewonnen werden konnten. Dass unser Apfelsaft aus „handverlesenen“ Äpfeln besteht ist also durchaus wörtlich zu nehmen.

Wie im letzten Jahr sorgten die äußerst praktischen Klappboxen vom REWE dafür, dass sich das Sammeln nicht schwieriger als nötig gestaltete. Als sehr praktisch erwies sich darüber hinaus der Anhänger, den uns die Fa. Beducker ebenfalls kostenfrei zur Verfügung stellte. Unseren herzlichsten Dank dafür!

Dass neben der Arbeit der Spaß auch nicht zu kurz kam, können wahrscheinlich alle beteiligten Kinder bestätigen. Wie jedes Jahr war das Verpressen und Saften beim Obst- und Gartenbauverein ein tolles Erlebnis.  Während leckere Trauben direkt aus dem Garten verköstigt werden durften, wurden alle kleinen und großen Fragen durch die Mitarbeiter des OGV geduldig beantwortet.

Äpfel pressen

So verwundert es kaum, dass es bereits erste Reservierungen der Kleinen für das nächste Jahr gibt, unbedingt wieder dabei sein zu dürfen.

Apfelsaft ist fertig

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Schreinerei Leonhard Mairle spendet einen Spieltisch für das Kinderhäuschen

Schreinerei Leonhard Mairle spendet einen Spieltisch für das Kinderhäuschen


Ein neuer Arbeitstisch für unsere Kleinsten mit den größten Möglichkeiten. Der Knie-Spieltisch hat die ideale Höhe, so dass Kleinkinder ihrer Körpergröße oder ihrem Bedürfnis entsprechend im Stehen, Knien oder in der Hocke spielen/arbeiten können. Bei der Materialauswahl gibt es fast keine Grenzen.
Wir bedanken uns ganz herzlich bei der Schreinerei Leonhard Mairle Meitingen, die uns den Tisch spontan als Geschenk zusagten.
Am Mittwoch, den 26. Juli war es nun soweit. Der Chef selber brachte den Tisch vorbei und lies sich mit uns allen fotografieren.

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Sommerfest im Kinderhaus

Sommerfest im Kinderhaus

Einen tollen Abschluss des Kinderhausjahres feierte das pädagogische Team mit Kindern und Eltern. Zu Beginn präsentierten die Kinderhauskinder den Gästen einen bunten Farbentanz.

Anschließend konnten Traumfänger gebastelt werden, Bohnen geklopft, ein Barfußpfad mit verbundenen Augen begangen oder mit Mama und Papa ein Schubkarrenrennen veranstaltet werden.

Neben Kaffee und Kuchen gab es viele tolle Preise bei der Tombola zu gewinnen.

Nachdem sich alle noch mit Würstchen gestärkt hatten, wurde der abwechslungsreiche Nachmittag mit dem Farbentuch beendet.

Vielen Dank an das pädagogische Team und die zahlreichen Helfer, ohne die das schöne Fest nicht stattgefunden hätte.

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90 Jahre Johannesheim Meitingen

90 Jahre Johannesheim Meitingen

Zum Jubiläum gratulierten die Kinderhauskinder zusammen mit Angela und Marlene mit einem bewegten Ständchen zur Freude von Herrn Pootemanns und den Senioren.
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Musikalische Früherziehung im Montessori Kinderhaus

Musikalische Früherziehung im Montessori Kinderhaus

Ab September bietet die Musikschule Biberbach im Kinderhaus musikalische Früherziehung für alle Kinder ab 4 Jahren an. Auch externe Kinder können hierzu ins Haus kommen.

Die Kinder „singen, musizieren auf elementaren Instrumenten, lernen traditionelle Instrumente kennen, setzen Musik in Bewegung und Tanz um, sie machen erste Erfahrungen mit Musiklehre, hören Musikstücke verschiedener Stilrichtungen, begegnen Musik aus fernen Ländern und Kontinenten und malen dazu.“
(aus „Spiel und Klang – Mein Kind und die Musikalische Früherziehung“, Gustav Bosse Verlag)

Zusätzliche Informationen zum Angebot der Musikschule und zur Anmeldung finden sich unter www.musikschule-biberbach.de.

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Entdecker-Paket „Entdecker-Kiste Sonne“

Entdecker-Paket „Entdecker-Kiste Sonne“


Im Meitingen Montessori Kinderhaus wird künftig fleißig geforscht. Peter Kraus, Mitarbeiter von 3malE, der Bildungsinitiative des Lechwerke, übergab am 28. Juni eine „Sonne Entdecker-Kiste“ an die Kinderhausleitung Angela Niederhofer im Beisein von Vorstand Melanie Henschel und Caroline Ulbrich, sowie Elternbeiratsmitglied Nadine Sonnenschein.
Die Box enthält zahlreiche spannende Experimente und Entdeckungen rund um das Thema Sonne. Mit einfachen Materialien, die den Kindern aus dem Alltag bekannt sind, können die Kleinen unter anderem einen Fingerwärmer basteln, ein Sonnenrad konstruieren oder ein Solarmobil bauen. Die Idee hinter der „Entdecker-Kiste Sonne“: Die Kinder folgen ihrer natürlichen Neugier und lernen spielerisch die Kraft der Sonne und der Solarenergie kennen. Experimente zum Regenbogen und seinen Farben zeigen den Kindern, dass die Sonne noch viel mehr kann als Energie spenden.
Die Kiste wurde von Experten im Auftrag von 3malE entwickelt. Pädagogische Hintergrundinformationen und Praxisanleitungen helfen dem pädagogischen Team die Möglichkeiten der Kiste voll auszuschöpfen.
Das Kinderhaus hatte sich im Rahmen des Kita-Entdecker-Programms der „Bildungsinitiative 3malE – Bildung mit Energie“ der Lechwerke für das Paket beworben – und gewonnen.

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Bewegtes Picknick

„Bewegtes Picknick“

 
Im Mai durften sich Eltern und Kinderhauskinder nach der „Gesunden Brotzeit“, einem Vortrag und dem „Eltern-Kind-Kochen“ auf den vierten Teil des diesjährigen Projektes vom „Netzwerk Junge Eltern/Familien mit Kindern von 3 bis 6 Jahren“ freuen. Unter dem Motto „Bewegtes Picknick“ gestaltete sich der Nachmittag für Eltern und Kinder vorerst mit einem lustigen und abwechslungsreichen Spaziergang durch Meitingen. Es wurden Zaunpfähle gezählt, Bäumchen wechsel dich gespielt, Slalom gelaufen, Rätsel gelöst, HIndernisse überwunden und dabei ganz viel gelacht. So macht spazieren gehen Spaß. Übungsleiterin Kerstin Scholler bereitete diesen Nachmittagsgang vor und überzeugte mit allerhand Ideen, für spaßige gemeinsame Bewegung. Nach ca. 1 Std. erreichten die Eltern und Kinder das Kinderhaus und wurden von Hauswir tschaftsmeisterin Barbara Schmid im Apfelbaumgarten des Johannesheims mit einem reichhaltigen Picknick erwartet. Gemüsekuchen, Hackfleisch-Quarkbällchen, Käsewaffeln, Zimtschnecken und einiges mehr, schmeckten nach soviel Bewegung doppelt lecker. Unter den Apfelbäumen klang der kurzweilige Nachmittag aus.
(Tanja Kämper)
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Den Wald für die Entwicklung der kindlichen Natur nutzen

Den Wald für die Entwicklung der kindlichen Natur nutzen

Im Meitinger Montessori–Kinderhaus werden pädagogische Ziele in Form eines Waldprojekts erkundet.

Kindergarten mal anders: Das dachten sich die Eltern und Pädagogen des Montessori Kinderhaus Meitingen und iniziierten im März 2017 ein Waldprojekt, um Ihren Kindern in der Gemeinschaft Gleichaltriger das Urspiel in der Natur zu ermöglichen.

Ganz offensichtlich genügen einfachste Materialien, um Kinder in einen grundseligen Zustand zu versetzen. Über Baumstämme balancieren, einen Berg herunterkugeln, mit Stöcken in Erdhöhlen stochern, Steine und Zapfen werfen, sich im Laub verstecken, aus Moos und Gräsern eine Hexensuppe brauen oder mit Wasser pritscheln.

Kinder finden, wenn man sie lässt, instinktiv zum Spiel mit Naturmaterialien, und kein Erwachsener wird ihnen zeigen müssen, wie man damit spielt. „Denn im Umgang mit den Ur-Materialien der Schöpfung sind sie die wahren Experten. Dieses sogenannte “Ur-Spiel” oder auch primäre Spiel ist von enormer Bedeutung für das Kind. Es ist gewissermaßen ein Wesensspiel, wird ein Mensch doch nie wieder die Welt derart mit seinem ganzen Wesen – mit Geist, Seele und Körper – begreifen wie in seinen ersten sieben Jahren.“ (Zit.: Rudolf Hettich in Spielplätze für Kinderseelen; 2011)

 

Im Meitinger Montessori – Kinderhaus werden deshalb im Rahmen eines Waldprojektes pädagogische Ziele verfolgt. Dabei durften die Kinder in der ersten Projektwoche täglich Waldausflüge in einen Mischwald in Thierhaupten unternehmen. Nach dieser Einstimmung wurde dies mittlerweile auf einen wöchentlichen „Waldtag“ eingegrenzt. „Die Kinder dürfen während des Projektes im Freiraum des Waldes Ruhe und Bewegung gleichzeitig genießen. Da im Wald viel Platz vorhanden ist, gibt es weniger Konflikte zwischen den Kindern,“ erklärt Montessori – Kinderhausleiterin Angela Niederhofer das Konzept. „Wer geistig weit gehen will, muss mit seinen Füßen sicher auf dem Boden stehen“, sagte schon Maria Montessori. „Dieses Zitat“, so Angela Niederhofer, „darf nicht nur im übertragenen Sinn verstanden werden, sondern auch praktisch denn für Maria Montessori war es wichtig, die Kinder ganzheitlich zu fördern“. Dadurch können die Kinder Herausforderungen bestehen, sie werden mit neuen, ungewohnten Situationen konfrontiert und versuchen diese zu bewältigen. Desweiteren machen die Kinder Erfahrungen, sie können selbst viel ausprobieren und dabei alte Erfahrungen modifizieren. „Ganz wichtig ist auch, dass die motorischen Fähigkeiten geschult werden denn durch den unebenen Waldboden und etwaige steile Hänge bekommen die Kinder zunehmend mehr Sicherheit in ihren Bewegungen“, erklärt die Kinderhausleiterin. Auch werden durch die gemeinsamen Aktionen im Wald das Sozialverhalten und der Gemeinschaftssinn in der Gruppe positiv beeinflusst.

Der Waldtag beginnt mit Ruhe, dann wird ein Lied gesungen und mit einer gemeinsamen Brotzeit in den Tag gestartet. Nach der Bildung einzelnen Gruppen können die Kinder Häuser mit Ästen, Blättern und Moos bauen oder die kleinsten Bewohner des Waldes mit Becherlupen erforschen. Auch das Bestimmen von Tieren, Pflanzen und Pilzen in mitgebrachten Büchern gehört zum Tagesablauf. So wird den Kindern auf spielerische Weise Wissen vermittelt, also die kosmische Erziehun
g hautnah, unmittelbar und greifbar praktiziert.
Viele Eltern empfinden das Projekt als Bereicherung: „Einmal pro Woche ist genau das richtige Maß. Da kommen auch andere Dinge nicht zu kurz.“ „So kann mein Kind die Natur erfahren, ohne dass ich bei schlechtem Wetter mit raus muss.“ Auch die Möglichkeit jede Woche aufs neue entscheiden zu können, ob das Kind mit in den Wald möchte, loben die Eltern. Die im Kinderhaus gebliebenen Kinder werden dort wie gewohnt betreut.

„Das Hauptziel des Waldprojektes ist, dass die Kinder die Natur mit allen Sinnen erleben und Erfahrungen wie Neugier, Freude, Staunen zum Aufbau einer positiven, emotionalen Beziehung zur Natur führen. Dies ist die Grundlage für einen späteren verantwortungsvollen und bewussten Umgang mit ihr“, schildert Angela Niederhofer.

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Projekt: Gesunde Ernährung von Kindern

Projekt: Gesunde Ernährung von Kindern

Im Rahmen des Projekts „Gesunde Ernährung von Kindern“, ausgehend vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Augsburg, fand bereits Anfang des Jahres das „Gesunde Frühstücksbuffett“ für die beiden Kinderhaus-Gruppen statt. Im März folgten nun das „Eltern-Kind-Kochen“ sowie ein Vortrag zum Thema „Wie können Eltern und Kinder gemeinsam Spaß am Essen haben?“.

VON FRÜHLINGSRATATOUILLE UND MÖHRENWAFFELN

Eltern-Kind-Kochen brachte Leckeres auf den Tisch

Anfang März kochten acht Mütter mit ihren Kindern aus der gelben und orangen Gruppe gemeinsam mit Eva Füldner, Ernährungsberaterin und hauswirtschaftliche Betriebsleiterin, leckere vegetarische Gerichte. Im Rahmen der bei uns im Haus angebotenen Veranstaltungen des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten ging es an diesem Nachmittag darum, unterschiedliche vegetarische Haupt- und Nachspeisen mit den Kindern zuzubereiten und Ideen für den Kochalltag zu bekommen. Und so schnippelten und rührten die Eltern-Kind-Paare nach einer kurzen Einführung zusammen an den unterschiedlichen Rezepten – darunter eine vegetarische Bolognese mit Vollkornnudeln, ein Apfel-Karottensalat mit Frischkäse, einer selbstgemachten Limo und Möhrenwaffeln. Den Kindern machte die Zubereitung ebenso großen Spaß wie den anwesenden Müttern, die für die neuen Rezeptideen dankbar waren – denn oft kocht man dann daheim doch die gleichen vertrauten Gerichte, von denen man weiß, dass sie den Kindern auch garantiert schmecken.

Eva Füldner machte aber Mut, auch Neues auszuprobieren – und einen langen Atem zu haben, denn Kinder probieren Neues rund acht Mal, bevor sie sagen, ob es ihnen tatsächlich schmeckt. „Also probieren Sie immer wieder mal etwas aus und variieren sie bei den Zutaten.“ Neben der Erfahrung an neuen Geschmäckern haben die Kinder auch Spaß daran, gemeinsam mit den Eltern das Essen zuzubereiten; so die Erfahrung der Ernährungsberaterin. Wir Eltern sollten uns also die Zeit nehmen und die Kinder ins „Essen“ miteinzubinden – die Zubereitung inklusive abschmecken, probieren, Zutaten kleinschneiden etc.. „Und wenn Sie mit frischen Zutaten kochen und sich ein bisschen Zeit beim Kochen lassen, kommt eigentlich immer etwas Gutes dabei heraus, das Ihnen und Ihren Kindern schmeckt“, sagte Eva Füldner zum Abschluss.

 

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Buntes Treiben im Generationenhaus

Bewegt durch die Faschingszeit:

Bunt, lebhaft und kreativ ging es für die Kinder der gelben Gruppe in die Faschingszeit. Schon in den Wochen zuvor hatten sie aus Buntpapier Hexentreppen gebastelt und Ringe zusammengeklebt, die aneinander gereiht fröhliche Girlanden ergaben. Aus Pappe entstanden Faschingsmasken mit runden Gesichtern und Eselsohren. Vom Unsinnigen Donnerstag an durften die Kinder dann verkleidet im Kindergarten erscheinen; gleich morgens wurde man von lustigen Rittern und gefährlichen Tigern in der Garderobe empfangen. Mit Spiel, Tanz, Gesang und Quarkbällchen boten die Erzieher den Kindern ein buntes Treiben, das auch die Bewohner des Johannesheims miterleben durften.

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