Kinderhaus

Kinderhaus

Im Meitinger Montessori-Kinderhaus haben die Kinder die Möglichkeit, sich in den Gruppenräumen, dem Bewegungsraum, dem Stilleraum, dem Intensivraum, dem Forscherzimmer, der Werkstatt oder im Garten aufzuhalten.

In der sogenannten „Freien Spielzeit“ können sich die Kinder je nach Interesse und Neigung betätigen, und müssen nicht gezwungenermaßen etwas Vorgegebenes spielen. Darin liegen Freiheit und gleichzeitig Verpflichtung. So soll beispielsweise eine begonnene Arbeit zu Ende geführt werden, andere Kinder sollen nicht gestört werden. Damit wird ein respektvoller Umgang in der Gruppe eingeübt.

Weiterhin werden Gemeinschaftsaktionen angeboten wie Stuhlkreis, Turnen, Bastelarbeiten und Experimentieren.

Übungen des täglichen Lebens

Den Kindern stehen Arbeitsmaterialen zur Verfügung, mit denen sie konkrete Alltagssituationen einüben können (Schleife binden, Kerze anzünden, Einschütten und Umfüllen von Wasser). Darüber hinaus werden gemeinsame Aktivitäten angeboten: Unter großer Kinderbeteiligung wird jede Woche an einem festen Tag zusammen gekocht und gegessen. Hierzu gehört selbstverständlich auch danach aufzuräumen und zu putzen. Den Kindern soll damit die Konsequenz ihres Handelns verdeutlicht werden: „Nur wenn jemand vorbereitet und kocht, kann auch gegessen werden.“

Außerdem wird im kinderhauseigenen Garten gesät, gejätet und geerntet. Die Kinder lernen somit aus ihrer eigenen Erfahrung, wie etwas entsteht, wächst und je nach Pflege und Witterung gedeiht. Damit werden Verantwortungssinn und Ausdauer vermittelt.

Regelmäßige Ausflüge

Ferner sind im Kinderhaus regelmäßige Ausflüge fester Bestandteil. Der Kindergarten blickt über seine Grenzen hinaus, indem er den Bäcker, den Zoo, Museen, den Steinmetz, das Planetarium, den Bauernhof, das Krankenhaus, das Altenheim und viele andere Einrichtungen besucht. Im Gegenzug besuchen diese Einrichtungen, wenn es sich ermöglichen lässt, auch den Kindergarten. Damit werden unseren Kindern nicht nur Kenntnisse und theoretisches Wissen vermittelt, sondern Weltoffenheit, Aufgeschlossenheit, soziale Kompetenz und Toleranz angestrebt.

Selbstverständnis der Pädagogen

Nach dem Montessorischen Prinzip „Hilf mir, es selbst zu tun“ ist es den Pädagogen wichtig, die Kinder zu eigenverantwortlichem Handeln zu befähigen. Besonderes Augenmerk legt das Kinderhausteam auf Sozialsinn, Verantwortungsbewusstsein, Teamgeist und Selbständigkeit. Zeitlose Werte, die gerade in der heutigen Zeit eine neue Wertschätzung und Priorität erlangen.